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Die Österreicher STAHLHAMMER schmeißen uns hier eine fetten Batzen dunkler, düsterster Metal-Songs mit deutschen Texten hin, teilweise recht orchestral inszeniert, aber immer mit einer von knackigen Gitarren bestimmten Heavyness. Als grobe Grundrichtung würde ich mal WITT (oh je… - O.V.) oder auch Rammstein angeben, wobei doch auch durch die sehr gefühlvollen Melodielinien in fast allen Tracks eine gewisse Eigenständigkeit herauszuhören ist. Hier wird nicht nur das düstere Brett gefahren, nein, auch Orgelklänge bringen Farbe in dieses eher schwarz anmutende Werk. „Opera Noir“ ist ein Album, das man am besten mit geschlossenen Augen oder im dunklen, finsteren Wald anhört, dann wirken die schrägen, aber irgendwie immer wieder ansprechenden Songs am besten. Tanzbar ist das ganze auch noch, also bestens geeignet für die nächste Düster-Party irgendwo abseits aller Zivilisation. Cool sind auch die Coverversionen von Phil Collins ‚In The Air Tonight’ oder von David Bowie (‚Heroes/Helden’): anders aber toll interpretiert und trotzdem noch wiederzuerkennen. Schaut auch mal rein unter www.stahlhammer.org . Schwierig wird´s jetzt mit der Bewertung, denn solche Alben hört man nicht alle Tage, alles ist auch nicht Gold, was glänzt auf „Opera Noir“, fesselnd ist es aber dennoch irgendwie. Deshalb mal eine gute 8!

8 von 13 Augen
Andi Anders