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Sollten Stahlhammer mit ihrem vierten Album wieder für Aufregung sorgen, so wäre das ein Wunder. Die hohen Zeiten der Band lagen zwischen 1996 und 2000, mit „Wiener Blut“ waren sie ganz oben. Der Stahl ist mittlerweile aber geschmolzen und so bleibt auch nichts mehr vom Hammer übrig. Dazu betont das Quartett auch noch extra, dass sie kein „Eisenherz“ hätten. Inwiefern soll man da noch die Texte der 12 Songs ernst nehmen? Soll das Album eine humoreske Industrial-Reise darstellen? Musikalisch kann man das annehmen. Das Songwriting wirkt meistens nur hingeklatscht, der gesamte Aufbau ist platt. Akzente werden damit wohl kaum gesetzt, auch wenn es ein paar positive Ausnahmen unter den Songs gibt. Leider bauen Stahlhammer darauf nie auf. Die guten Ansätze werden immer wieder direkt ins lächerliche gezogen, sowohl textlich als auch musikalisch. Schlecht ist das Album trotzdem nicht, man muss es nur aus dem richtigen Blickwinkel betrachten. Am Schluss fragt man sich dennoch, ob diese Band nicht besser aufhören sollte, wenn sie nur platte Disco-Stampfer zustande bringt. Immerhin versprechen ein paar Songs Besseres. Wertung 5/10.